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Ich bin gescheitert! – Na und?

von

Blogbeitrag

Ein Unternehmen zu führen, heißt auch erfolgreich zu sein. Eigentlich! Denn Misserfolge sind heutzutage immer noch ein großes No-Go. Sei es privat oder beruflich – wer scheitert wird schnell verurteilt. Schon als Kind lernen wir aufzustehen, sobald wir hinfallen. Und als Erwachsener? Was passiert, wenn du dein Unternehmen so richtig in den Sand setzt oder die Kunden dein Produkt einfach nicht mehr wollen?

Nach dem großen ersten Erfolg im April, ging die „Fuckup Night Dresden“ am 9. Juni 2016 in die zweite Runde. Um 19 Uhr eröffnete der Blaue Salon seine mächtigen Pforten und knapp 200 Gäste (darunter Unternehmer, Studenten, Gasthörer) lauschten bei Vier Vogel Pils oder einer Brause den Geschichten über die kleinen und großen Katastrophen der Redner. Wie schafft man es, sich neu zu motivieren und von vorn loszulegen?

And the Oscar goes to…

Sarah Stiller ist für Lemonaid & Charitea im „Wilden Osten“ unterwegs und gab interessante und amüsante Einblicke hinter die Kulissen des Sozial-Unternehmens. Ablehnungen wie „Ich will nicht noch mehr Hipster in meinem Geschäft…“ oder „Dieser Gesundheitswahn ist sowieso bald vorbei…“ bis hin zur Explosion der Musterflasche vor einem Kunden. Auf charmante Art und Weise und mit vielen Anekdoten unterhielt sie das Publikum. Was sie macht, um wieder aufzustehen? Trinken! Allerdings nur Produkte aus dem eigenem Hause.

Großen Mut bewies Michael Lehnert, welcher mit seiner App die Hochzeitsbranche revolutionieren will. Leider verkalkulierte er sich und berichtete von seinem harten Aufprall auf den Asphalt. Und danach? Er ist aufgestanden, hat aus seinen „Fehlern“ gelernt und lässt sich nicht aufhalten. Mittlerweile ist er wieder zielsicher unterwegs.

Als Kommunikations- und Vertriebstrainer ist Konrad Sell seit 15 Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen unterwegs: dazu gehören Ausflüge in Softwareentwicklung, Urban Farming, Kultur und Hochschule. Er überzeugte seine Zuhörer mit großem Humor und sprach darüber, wie wir am Besten mit Erwartungen an uns selbst und mit Leistungsdruck von außen umgehen sollten.

Mit musikalischer Unterstützung von No King No Crown luden die Pausen zum lockeren Netzwerken ein. Sören Frost, Gründerberater und Veranstalter der „Fuckup Nights“ in Dresden, erklärt: „Sinn und Zweck dieser Veranstaltung ist es, die Gründe zu analysieren und solche Erfahrungen an andere Unternehmer weiterzugeben. Damit diese daraus lernen können.“ Alles in Allem, war der Abend ein großer Erfolg. Was wir gelernt haben? Einfach machen, aus Fehlern lernen und daraus erfolgreich hervorgehen.

Das Gründermagazin #FckUND goes online

Mit der zweiten Fuckup Night in Dresden rief Sören Frost nun auch das Magazin #FckUND ins Leben. „Menschen und Ideen zusammenführen“ – eine Leidenschaft die Sören Frost und das Team von hey Dresden verbindet. Das Magazin steht online unter www.hey-dresden.de/fckund zum Download bereit. Wer die Veranstaltung verpasst hat, erhält hier einen kleinen fotografischen Rückblick.

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